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Donnerstag, 2. Januar 2014

Best of 2013

Das letzte Jahr hat musikalisch ziemlich viel zu bieten gehabt. Meine Top 6 ...


1. London Grammar - If you wait
2. Westbam - Götterstrasse
3. Gudrid Handsdottir - Beyond the Grey
4. Django 3000 - Hopaaa!!!
5. John Newman - My Tribute
6. La Grande Sophie - La Place du Fantome 




Samstag, 9. November 2013

John Newman - Tribute

When I close my eyes I think I am in Britain :-) ... Great voice and a wide variety of sounds.

To get some more ideas about his sounds, just click the following link:
http://www.n-joy.de/musik/album-check/newman113.html

Sonntag, 17. Februar 2013

Februar 2013 (II)

The Kills - Keep on your mean side


... und noch ein weiteres Album von the Kills. Kann ich ebenfalls nur weiter empfehlen ...



On their full-length debut, Keep on Your Mean Side, the Kills deliver on the promise of their Black Rooster EP, serving up more of their sneering, sexy blues-punk with a little more polish and premeditation. It's easy to lump them in with the current crop of garage rock revivalists -- and granted, the band bears more than a passing resemblance to the White Stripes' bluesy sound and boy-girl lineup -- but Keep on Your Mean Side suggests that the Kills' true lineage comes from a darker, more poetic strain of rock. Naturally, the Velvet Underground are a major influence, particularly on the ominous, droning guitar work that forms the backbone of "Kissy Kissy." On songs like "Superstition," shades of punk poetesses like Chrissie Hynde, Patti Smith, and (especially) PJ Harvey color VV's sultry, commanding delivery, which is about as far from her work with her former band, Discount, as it's possible to get with the same set of vocal cords. And on "Fuck the People" and other charged duets between her and guitarist/vocalist Hotel, the Kills have some of the Bonnie & Clyde romance that made Royal Trux so great. The pair doesn't quite outdo their inspirations yet -- they're not as inventive, dramatic, or volatile as the aforementioned artists -- but the Kills do combine these elements in a way that's relatively fresh and distinctive. Keep on Your Mean Side includes re-recorded versions of three of the best songs from Black Rooster: the "f*ck and fight" duet of the title track; "Cat Claw," which boasts snarly VV vocals and even snarlier guitar licks from Hotel; and "Wait," a countrified, acoustic number that demonstrates the band's range. These new versions -- recorded along with the rest of the album at London's Toerag Studios -- are far from hi-fi, but miss the recorded-in-the-basement quality that gave the originals more of an underground feel. Though the album could use a bit more grit and grime, it's still remarkably solid, with songs like the driven "Hitched" and the surprisingly sweet "Gypsy Death & You" spanning the extremes of the Kills' sound and proving that Black Rooster was just a taste of what the band had to offer. Likewise, Keep on Your Mean Side hints at greater heights (or scuzzier, more elegantly wasted depths) that the Kills will hopefully scale on later albums.

Februar 2013

THE KILLS - No wow


Zwar schon satte 7 Jahre alt, aber noch immer genial. Hab das Album in der letzten Woche wieder entdeckt. 


Wie wenig es braucht, um ein überragendes Album zu machen, beweisen The Kills erneut mit ihrem Zweitwerk No Wow. Dass es keine komplette Band braucht, um einen Saal aufzumischen, haben ja schon T. Rex, Suicide, Royal Trux, Raveonettes, Deja Voodoo oder die White Stripes bewiesen. Auch The Kills sind ein Duo, das aus Jamie Hince alias Hotel und Alison Mosshart alias VV besteht. Sie kommt aus den Staaten, er aus London. Dort leben die beiden zusammen, nachdem sie ihre auf 4-Spur-Geräten aufgenommenen Songs anfänglich per Tape zwischen den Kontinenten hin und her schickten. Die Reduktion ist auf No Wow weiterhin das Konzept, obwohl die Kills sich diesmal den Luxus leisteten, sich in Studios in einer Geisterstadt namens Benton Harbour / Michigan und in New York einzuquartieren. Dabei hatte die beiden ein paar Gitarren-Riffs, eine alte Drummachine aber keine Ideen. Also haben sich Hotel und VV von Umgebung und Menschen inspirieren lassen, und in gut zwei Wochen waren die elf Tracks fertig. Und jeder von ihnen ist eine Pracht, das völlige Gegenteil von Bombast. Der Sound ist roh, die Beats staubtrocken und alles extrem karg aber sehr charmant arrangiert. Die Gitarre wird überrissen, sie kracht und scheppert, die Rhythmusmaschine tuckert, manchmal darf sich ein Keyboard einmischen. The Kills spielen einzigartigen, trashigen Garagen-Punk-Rock, der den Blues hat und den Beat liebt. Der Geist von Velvet Underground, The Monks, White Stripes, aber auch Devo und Marc Bolan schimmert durch diese strahlenden Lieder. Gegen die sieht ein Gerippe aus, als leide es unter Fettleibigkeit. --Sven Niechziol

(Copyright Amazon)

Sonntag, 9. Dezember 2012

Kitty, Daisy & Lewis

Copyright: http://www.spex.de/files/2011/05/kitty-daisy-and-lewis.jpg
 KITTY, DAISY & LEWIS

Am 08. Dezember hatten in Ansbach die Geschäfte einmal wieder bis 23 Uhr geöffnet. An vielen Ecken in der Stadt und im Brückencenter gab es extra Stände - Eisbar, Lichteffekte und Live Musik. Zunächst mochte ich es gar nicht für möglich halten, doch auch Kitty, Daisy & Lewis aus Kentish Town im Norden Londons, die bereits als Vorgruppe von Coldplay durch Amerika und Canada getourt sind, gaben sich nahe des Herrieder Tores die Ehre. Unglaublicher Sound ... Wer da die Füße stillhalten kann, dem ist nicht mehr zu helfen ...
http://www.youtube.com/watch?v=yzr_1vlZaZE

Donnerstag, 15. November 2012

J'aime ...

Nach Grande Sophie eine der interessantesten französischen Stimmen ...

Freitag, 9. November 2012

November 2012 - The Kills

BLOOD PRESSURES 

Copyright: http://funtofunky.files.wordpress.com/2011/04/the-kills-blood-pressures-to-release-in-april-1263.jpg
Die zwei Punks mit Zigaretten und Drum Machine sind wieder da. The Kills zelebrieren auf ihrem vierten Album den neu gefundenen Mittelweg zwischen Schmutz und Pop. Eigentlich haben sie schon nach den ersten 45 Sekunden des Openers "Future Starts Slow" gewonnen. In typischer Kills-Manier rumpelt ein stampfendes Drum-Intro los, dann setzt ein so simples und doch festnehmendes Gitarrenriff ein und steigert sich, bis Alison Mosshart und Jamie Hince gleichzeitig die Platte eröffnen mit einem kampfeslustigen "You can holler, you can wail, you can swing, you can flail, you can fuck like a broken sail/But I’ll never give you up, if I ever give you up, my heart will surely fail." Schon da möchte man in die Hände klatschen und "Danke! Großartig!" rufen. Aber so einfach ist es eben nicht und "Blood Pressures" ist dann doch vielschichtiger, als ein vorschnelles Urteil vermuten lässt.. Die pop-orientierten Elemente finden sich in einigen Songs, wie zum Beispiel "Heart Is A Beating Drum", doch steht Hince’s wildes, rohes Gitarrenspiel und der Ur-Krach der Band im Vordergrund und nicht etwa die Drum Machine. Die elektronischen Beats passen sich an die fundamentalen Charakteristika eines Kills-Songs jedoch gut an: So findet man auf "Blood Pressures" die typischen dreckigen Riffs, Mossharts verlockenden, fauchenden Gesang, viel Wut und Energie und die Tatsache, dass es manchmal genauso gut funktioniert, den fehlenden Text durch den Einsatz von einfachen Lauten wie "oh" und "ah" auszugleichen. Die erste Single "Satellite" zeichnet sich außerdem durch den marschierenden Grundrhythmus der meisten The Kills-Songs aus. Zwar marschiert "Satellite" recht schleppend dahin, die sägenden Gitarren und der schwere, verzerrte Bass treiben den Song aber bis zum letzten Gospelchor aus "oh"s.
Der Text "Operator, operator, dial her back/Operator, put me through" ist übrigens inspiriert von einem abgebrochenen Telefongespräch zwischen Jamie Hince und seiner Verlobten Kate Moss. Balladen gibt es natürlich auch. Neben dem wirklich schwermütigen von Piano und Violinen begleiteten "Last Goodbye", sticht besonders der letzte Titel "Pots And Pans" heraus. Über einer bluesigen Akustikgitarre singt Mosshart in einer Metapher aus Kochutensilien davon, einfach nicht mehr genug Liebe für jemanden in sich zu haben: "I can’t find enough pots and pans, let alone knives in my kitchen, to keep you cooking." Der Song ruft vor allem an seinem Stromgitarren-beladenen Wendepunkt Assoziationen an ein amerikanisches Roadmovie hervor, in dem Jamie und Alison als Protagonisten durch karge Landschaften reisen. "Blood Pressures" ist wohl das vielschichtigste aller bisherigen The Kills-Alben. Der Sound ist wesentlich voller und doch bleiben die beiden an den richtigen Passagen bei Bewährtem. Die schmutzigen Gitarren und Mossharts wütender Gesang sind geblieben. Sie klingen jedoch nicht mehr nur wie ein Duo, sondern erheblich komplexer. Sowohl die harmonischen als auch die altbekannten rohen Parts zeigen, zu welch großen Songwritern sich die Beiden mittlerweile entwickelt haben.
http://www.youtube.com/watch?v=IINq_INMOH8&feature=related

Samstag, 13. Oktober 2012

Oktober 2012 - The Dead Weather

HORE HOUND

Tausendsassa Jack White hat 2009 eine weitere Band ins Leben gerufen: THE DEAD WEATHER. Neben den White Stripes und The Raconteurs verfolgt White seit diesem Jahr zudem seine Solokünstlerkarriere mit dem Album BLUNDERBUSS.  Sein Engagement bei The Dead Weather unterscheidet sich jedoch von den anderen von ihm initiierten Bands, da er erstmals wieder hinter die Drums zurückkehrt. Zudem konnte er weitere namhafte Bandmitglieder für das Projekt gewinnen: mit Dean Fertita (Queens Of The Stone Age), Jack Lawrence (The Raconteurs) und  der Kills-Frontfrau Alison Mosshart wurde eine Supergroup geformt, deren Sound eine Mischung aus Rock, Blues und Indie ist.
Absolut empfehlenswert ...


Dienstag, 25. September 2012

Oktober 2012

PAUL KALKBRENNER - Icke Wieder


Auch wenn die CD mittlerweile schon einige Monate in den Plattenregalen steht ein absolutes Muss für alle Liebhaber der elektronischen Musik. Nach dem außergewöhnlichen Erfolg der Berlin Calling CD + Verfilmung (absoluter Kultfilm) war ich eher skeptisch, ob das Nachfolgealbum musikalisch mithalten kann. Was soll ich sagen: ich bin sehr überrascht und höre das Album zur Zeit wieder rauf und runter ... nicht zuletzt seit dem Sonar-Festival.


Samstag, 15. September 2012

September 2012


Phoenix - Wolfgang Amadeus Phoenix
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/9/94/Phoenix_-_Wolfgang_Amadeus_Phoenix.png The album was released internationally by V2 Records on 25 May 2009. While the band's previous work enjoyed a moderate underground following, the release of Wolfgang Amadeus Phoenix drew the attention of a more mainstream audience. In the US, Phoenix began a promotional tour including performances on several late night talk shows. Wolfgang Amadeus Phoenix continued to gain momentum with the increased exposure of the tour. The polished stylings of the unique Phoenix sound spilled over into in movie trailers, television credits and commercials. The album had the critics attention and despite a slow climb in alternative music charts, eventually reached the top 10 for the year. "Wolfgang Amadeus Phoenix" earned the band a Grammy in 2010.




Samstag, 18. August 2012

August 2012


 BLUNDERBUSS   by Jack White

„Blunderbuss“ ist das Debütalbum von Jack White, selbstproduziert und aufgenommen im eigenen Third Man Studio in Nashville. Es zeigt eindrucksvoll die komplette Bandbreite eines musikalischen Genies.




Jack White, der als jüngstes von 10 Kindern in Southwest Detroit aufwuchs und seit 2005 in Nashville wohnt, ist einer der produktivsten und bekanntesten Künstler der letzten 15 Jahre. Als The White Stripes 1997 ihre ersten Konzerte gaben erwartete niemand, am wenigsten Jack, dass eine rot-weiße-1-Mann-1-Frau-Band bald die Mainstreamwelt erobern könnte. Zur Veröffentlichung ihres 2001er Albums “White Blood Cells” fand sich die Band dann auf Magazincovern und begeisterte Zuhörer auf Konzerttouren weltweit. “Fell in Love With a Girl” diente als Durchbruch und der dazugehörige Lego-Clip von Michel Gondry wurden von Pitchfork Media als das beste Musikvideo der 2000er ausgezeichnet. Das 2003er Album „Elephant“ zementierte den Ruf der Band als eine Kraft, mit der man rechnen muss, und es lieferte den Hit “Seven Nation Army”, der mittlerweile zu einer Stadionhymne vieler Fussballteams in der Welt wurde. 2004 arbeitete Jack White zusammen mit Loretta Lynn an ihrem „Van Lear Rose“ Album, eine Produktion, die ihm Grammys für Best Country Album und Best Country Collaboration für die Single “Portland, Oregon” bescherte. Bis heute hat Jack White neun Grammys in sieben verschiedenen Kategorien gewonnen. Eine „neue Band aus alten Freunden“ gründete White 2006 mit den Raconteurs und ihr Debütalbum „Broken Boy Soldiers“ zeigte eine deutlich andere Seite, da Songwriting- Gesangs- und Gitarrenaufgaben aufgeteilt wurden. Der Erfolg der ersten Single “Steady, As She Goes” bewies, dass Whites vorherige Errungenschaften keine Glücktreffer waren. Um dies noch weiter zu treiben, ging White 2009 zu seinem ersten Instrument zurück, den Drums, und gründete Dead Weather mit Mitgliedern von The Kills, Queens of the Stone Age und den Greenhornes. Mit zwei Alben in zwei Jahren und dunkel-beeindruckenden Live-Shows für ein neugieriges Publikum, verdeutlichten sie erneut Jack Whites musikalische Vielseitigkeit. Ebenfalls 2009 eröffnete Jack White sein höchsteigenes Plattenlabel, Third Man Records, wo er über 120 Platten in weniger als 3 Jahren produzierte. Dabei könnten die Künstler unterschiedlicher nicht sein, die Spannbreite reicht von Jerry Lee Lewis, Smoke Fairies, Wanda Jackson, Black Milk und Stephen Colbert. Das Label konnte sich schnell einen Ruf als führend in der Vinyl-Schallplattenindustrie erarbeiten.
2012 wird es ein wenig ruhiger werden in den Third Man Studios in Nashville. Nach der Ankündigung der Veröffentlichung von „Blunderbuss“ hat Jack White sich gleich in die Promotion für sein Album gestürzt und eine ausgedehnte Welttour ist in der Planung.

Mittwoch, 11. April 2012

CD des Monats

Selah Sue - Selah Sue 

 

 

 

Copyright Bild: http://2011.couleurcafe.be/echo_files/669-xx-srcFoto3.jpg