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Samstag, 14. Juni 2014

London 2014

Liebe Kollegiaten,

 Das Schuljahr neigt sich langsam aber beständig dem Ende entgegen. Das bedeutet, dass für euch die wohl verdienten Sommerferien vor der Türe stehen - aber auch, dass eure Q12_Abschlussfahrt jetzt bereits fast greifbar ist.
     Nachdem ich euch bereits alles zu und über unsere Unterkunft & die geplanten Sightseeing Spots erzählt habe, solltet ihr euch demnächst auch einmal Gedanken machen, was ihr euch alles in eurer freien Zeit in dieser großartigen und wundervollen Stadt anschauen wollt.
    Mögt ihr das britische Königshaus? Dann ab mit euch in den Buckingham Palace, wo ihr euch neben Kates Hochzeitskleid und der Torte auch einen Teil der königlichen Gärten, der Staatsräume und privaten Zimmer der Queen anschauen könnt. Kann ich auch den Jungs empfehlen ...
    Die Royals interessieren euch nicht wirklich?! Dann ab in das London Eye, einer der großen Attraktionen Londons. Von dem Riesenrad, das ursprünglich nur für das Millennium erbaut wurde, hat man einen grandiosen Ausblick über die Themse, die Houses of Parliament, Waterloo Station und und und. Von den frei-schwebenden Gondeln hat man zu jeder Zeit einen atemberaubenden 360 Grad Blick der euch ganz viele Photomotive bietet.
    Ihr habt Höhenangst ... warum habt ihr das denn nicht gleich gesagt: dann solltet ihr vielleicht einmal im London Aquarium vorbeischauen, wo ihr u.a. kleine Rochen streicheln könnt, oder bei Mdm. Tussauds, dem Original. Neben hunderten Waxfiguren aktueller Stars aus Sport, Politik und Society gibt es in London auch die Chamber of Horrors in der euch Hinrichtungsmethoden und notorische Mörder in Wax erwarten - gruselig und interessant zugleich.
   Nicht blutig genug? Kein Problem: die Briten haben seit jeher eine große Affinität zu Horror. Dann MÜSST ihr in das London Dungeon gehen, indem euch nicht nur blutverschmierte Zombies begegnen.
   Am Abend könnt ihr zwischen allen angesagten Musical dieser Welt auswählen, die in den zahlreichen meist viktorianischen Theatern angeboten werden. Die Ticketpreise variieren und auch für Kurzentschlossene gibt es meist ein Restkartenkontingent, das ihr am Leicester Square abstauben könnt. Wenn ihr schon mal am Leicester Square seid, habt ihr vielleicht das Glück bei einer Filmpremiere anwesend zu sein, denn hier geben sich alle paar Wochen Hollywoodgrößen die Türklinke auf dem roten Teppich vor dem ODEON in die Hand. Tom Cruise, Jude Jaw, Brangelina, Tom Hanks ... seht ihr sonst wahrscheinlich nie wieder von so nah.
   Entertainment ist nicht euer Ding - dann könnt ihr mit die schönesten Museen der Welt besuchen - KOSTENLOS. National Gallery, Tate Gallery, Tate Modern, British Museum ... oder einfach ab auf die Strasse. Ich kann euch Ecken zeigen, an denen sich berühmte Graffitiartists verdingt haben. Unter anderem Banksy - wenn euch dieses Mastermind ein Begriff sein sollte.
  Wenn ihr den ganzen Tag unterwegs seid, habt ihr Abends bestimmt einen Mordshunger: fragt sich nur, nach was es euch dann gerade gelüstet. Mc Donalds gibts zwar auch in GB an jeder Ecke, aber probiert doch bitte auch ein paar der anderen Speisen. Z.B. in Chinatown, beim Japaner, Inder, Briten, Italiener oder Deutschen. Restaurant ist zu teuer, na, es gibt fast alles auch zum mitnehmen in die zahlreichen Parks. Übrigens: der letzte Schrei ist momentan deutsche Bratwurst in allen Variationen bei "Herman ze German".
Wie ihr sehen - oder besser gesagt lesen könnt, reichen die paar Tage in England garantiert nicht, um sich alles anzuschauen. Das habe selbst ich bisher nicht geschafft und ich war schon wirklich sehr sehr oft da. 

Ich freue mich jedenfalls von ganzem Herzen euch diese wundervolle und einzigartige Stadt zeigen zu können.  Bereits im 18. Jahrhundert sagte ein britischer Schriftsteller:

"When a man is tired of London, he is tired of life; for there is in London all that life can afford."

Dem kann ich wirklich nichts hinzufügen!!!



NOTA BENE: Da der Flug für viele unter euch eine Premiere ist, würde ich euch gerne am Ende des Schuljahres kurz briefen, was ihr beachten müsst beim Kofferpacken. Da gibt es neben dem Gewicht auch einige Inhalte, die nicht in das Gepäk gehören. Aber dazu später mehr ...


Sonntag, 7. Juli 2013

Londonfahrt Tagesprogramm



An alle Musicalkartenbesitzer ...

Schaut mal auf die folgende Seite:
http://www.boxoffice.co.uk/Arts-and-Theatre-Tickets/Musicals/The-Lion-King-Tickets.aspx?gclid=CL-hw_WBnbgCFUrJtAodHC8A8A

Londonfahrt 2013

Liebe LondonfahrerInnen,

1. Ich bin mir sicher, dass die meisten von euch ihr Handy mit nach GB nehmen werden. Erkundigt euch bitte im Vorfeld der Reise, ob euer Anbieter Packages fürs Ausland bereits in eurem Tarif integriert hat, oder nicht. Es kann sonst sein, dass ihr eine große Mobiltelefonrechnung bekommt. Solltet ihr Interesse haben, dann könnt ihr einige hilfreiche Apps für die Reise herunterladen. Hier die 10 Besten:
http://www.visitlondon.com/traveller-information/getting-around-london/london-maps-and-guides/apps/

2. Ich bin mir sicher, dass ihr auch bereits im Internet nach unserer Unterkunft geschaut habt. Wenn nicht, dann klickt einfach hier:
http://www.travelodge.co.uk/hotels/269/London-Central-Kings-Cross-Royal-Scot-hotel

3. Falls ihr nicht zur Informationsveranstaltung zur Londonfahrt kommen konntet, dann könnt ihr/bzw. eure Eltern sich hier noch einmal die wichtigsten Dinge durchlesen:



STUDIENFAHRT

Elterninformation allgemeiner Teil



Allgemeine Rahmenbedingungen von Studienfahrten:
Studienfahrten sind schulische Veranstaltungen. Jede(r) einzelne Teilnehmer(in) repräsentiert während einer Studienfahrt nicht nur sein Heimatland, sondern auch Das Gymnasium Feuchtwangen. Damit trägt jede(r) Mitverantwortung am Erscheinungsbild der Reisegruppe sowie am Gelingen der Fahrt insgesamt.

Generell gelten für die Studienfahrt folgende Regeln:
·         Alkoholkonsum vor und während der Hin- und Rückfahrt ist verboten.
·         Im Bus und im Flughafen darf nicht geraucht werden.
·         Die Mitnahme, der Konsum oder der Erwerb illegalen Substanzen führt zur Anzeige und weiteren disziplinarischen Folgen

Zur Aufsichtspflicht der verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrer sowie der Begleitpersonen:
Exkursionen und Schulfahrten sind schulische Veranstaltungen. Daher gilt generell die Aufsichtspflicht der verantwortlichen Lehrerinnen und Lehrer laut GSO. Aber die Aufsichtspflicht gilt nicht, wenn
·         Schülerinnen oder Schüler sich unerlaubt von der Gruppe entfernen
·         oder Schülerinnen oder Schüler sich den Anweisungen der Lehrkräfte widersetzen (z.B.
                 Nachtruhe)

Wichtig!
Schüler und Schülerinnen, die durch Disziplinlosigkeit oder bewusste Nichteinordnung in die
Gemeinschaft Ablauf und Gelingen der Abschlussfahrt in Frage stellen, können noch vor
Beendigung der Fahrt nach Hause geschickt werden, wenn sie nach Alter und Reife zur
Heimfahrt im Stande sind, ansonsten ist auch die Abholung durch einen
Erziehungsberechtigten im Betracht zu ziehen. Durch die vorzeitige Rückkehr entstehenden
Kosten haben die Erziehungsberechtigten der betroffenen Schüler oder die volljährigen
Schüler und Schülerinnen selbst zu tragen.


Does für London
·         Don't jump the queue (Nationalsport der Briten)
·         Mind the gap (Vorsicht beim Einsteigen in de U-Bahn)
·         Stand on the right (auf den Rolltreppen in der U-Bahn)
·         bequeme Schuhe und Kleidung (Regenschirm nicht vergessen)

·         bei Telefongesprächen nach Deutschland 0049 vorwählen immer in Kleingruppen unterwegs sein
 

Nota Bene:
Solltet ihr die PPP haben wollen, schickt mir bitte eine eMail. Ich werde sie nicht online stellen!

Samstag, 10. November 2012

Londonfahrt 2013

Liebe Kollegiaten,

   auch wenn das kommende Schuljahr für euch noch in weiter Ferne liegt, gibt es nun mindestens einen Punkt, warum ihr euch schon einmal auf 12_1 freuen könnt: eure Abschlussfahrt nach London!

   In den kommenden zwei Wochen werde ich Unterkunft und Anreise fest buchen, so dass ich euch bereits bald weitere Informationen geben kann. Um euch jedoch einen Vorgeschmack auf den nächsten September geben zu können, habe ich euch ein vorläufiges Programm zusammengestellt, damit ihr sehen könnt, was wir in London alles anschauen und machen wollen ...


   Neben einem festen Tagesprogramm (Vormittag und Teile des Nachmittags) werdet ihr auch genügend Freizeit haben, um London selbst zu erkunden. Sei es um zu shoppen, zu chillen oder eine der vielen Attraktionen zu besuchen. Auch die Abende könnt ihr ganz individuell verbringen, sei es im urigen Pub oder in einem der vielen Shops und Restaurants. Ihr könnt aber auch gerne an einer der zahlreichen Abendunterhaltungen teilnehmen: z.B ein Musicalbesuch, ein London Walk oder ein Abstecher nach Chinatown. Ihr seht, wenn ihr hier nicht auf eure Kosten kommt, dann ...
   Solltet ihr Fragen haben, wie ihr zu bestimmten Sehenswürdigkeiten kommt, oder welche Attraktionen empfehlenswert sind, könnt ihr jeder Zeit auf mich zukommen - gerne auch bereits im Vorfeld der Fahrt.
Um euch auch etwas englische "Essenstradition" zu zeigen, habe ich geplant mit euch am SO in ein englisches Pub zu gehen, um dort - wer sich traut - ein traditionelles Full English Breakfast einzunehmen (siehe Photo). Natürlich gibt's auch Alternativen ... :-)
   England ist nicht London! Deshalb werden wir auch einen Tag dazu nutzen nach Cambridge zu fahren, um uns die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gässchen und Colleges anzuschauen. 

Weitere Updates folgen - versprochen!!! Solltet ihr Wünsche oder Anregungen haben, könnt ihr gerne diese gerne als Kommentar anhängen.





Warum London?

Warum London? 

 

Spätestens die Olympischen Spiele haben die britische Metropole an der Themse wieder in das Rampenlicht der Öffentlichkeit gestellt und gezeigt: London ist weit mehr als nur eine Weltstadt.

Paris und Mailand gelten als Zentren der Mode, Rom als Stadt der Geschichte, Berlin and trendy und Barcelona als szenig und angesagt. Aber keine dieser zuvor genannten europäischen Großstädte vereint alle Attribute so gekonnt und einzigartig wie London. 
Die Metropole gilt seit Jahrzehnten als der Traum eines jeden Musikers, Mode- oder Fussballverrückten, Weltbürger oder ganz einfach eines Menschen mit Stil. Es gibt unzählige Romane, Filme und Lieder über die Stadt an der Themse; allesamt Liebeserklärungen an die Stadt, die ihre Fassade jede Dekade erneuert, dabei aber ihren alten Charme konserviert.
Und auch die Olympischen Spiele/ Paralympics haben dieses Jahr wieder gezeigt, dass London die schönste Stadt der Welt mit den verrücktesten, sympathischen und bestangezogensten Bewohnern ist.
All das wäre schon Grund genug London einen Besuch abzustatten. Dabei hat die Stadt weitaus mehr zu bieten ...

 Stadtgeschichte

Was London als Reiseziel wohl in erster Linie attraktiv macht, ist die Begegnung mit der Geschichte, die hier so lebendig erscheint wie in kaum einer anderen Stadt. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass seit fast 1200 Jahren immer noch eine lebenige Monarchie existiert. Sie ist Sinnbild für die ruhmreiche Vergangenheit der Stadt, die seit 884 Hauptstadt Englands ist und lange Jahrhunderte über Gebiete auf allen Erdteilen der Welt regierte. Diese einstige Weltmacht drückt sich natürlich auch in der Architektur Londons aus, in seinen Kunstwerken, Bauten, Schlössern und Anlagen, die dem Stadtbild seine Prägung geben.
1837 wurde der einstige römische Garnisonssitz das erste Mal zur größten Stadt der Welt erklärt, geändert hat sich daran bis zum heutigen Tag nicht viel.

Stadt der Individualisten und Exzentriker

London ist eine Stadt die Trends setzt. Ob in der Mode - immerhin kam der Minirock aus London, oder in Musik. Von Pop bis Musical, von Theater bis Kunst, London inspiriert die Welt. Und trotzdem oder gerade deshalb sucht man vergeblich nach einem Modediktat. Man trägt, was man möchte und lebt den Lebensstil, den man als erstrebenswert erachtet. Dass London nie langweilig wird, verdankt es neben vielen anderen Gründen, seiner abwechslungsreichen Struktur. Da die Stadt im Laufe der Jahrhunderte aus vielen Dörfern und Vororten zusammengewachsen ist, die das Kunststück fertiggebracht haben, sich ihren Charakter weitgehend zu erhalten, kann man im Norden Londons ein völlig anderes Leben kennenlernen als etwa in Chelsea oder Camden Town, Islington oder Tower Hamlets im Osten. Baustil, Anlagen, Menschen und Geschichte der insgesamt 33 Boroughs weichen stark voneinander ab und machen die Stadt einzigartig vielfältig.



Freitag, 6. April 2012

"London Calling" - a short story


Hier ist der Abiturzeitungsartikel über die letzte Londonfahrt ...


A short story "London Calling" by Mr S.

Bei der Analyse von Kurzgeschichten (short stories) sollte man die folgenden Unterpunkte genau analysieren (When analyzing short stories it is advisable to obey the following steps) ...

Œ SETTING -- Die Zeit und der Ort, an dem die Geschichte spielt, nennt sich Szenerie. (The time and location in which a story takes place is called the setting.)

a) Ort (place/geographical location): London, Hauptstadt des Vereinigten Königreiches; größtes urbanes Einzugsgebiet Europas mit einer Fläche von 1,579 km². (London, the UK's capital and Europe's largest urban area which covers an area of 1,579 square kilometres)

b)  Zeit (time) - Anfang September 2011 (early September 2011)

c)  Wetter (weather conditions) - unglaublich für GB: nahezu den ganzen Tag Sonne, teils ein bisschen windig (awesome: almost sunny all the time, a little bit windy at times)
d)  Stimmung/Atmosphäre (mood/ atmosphere) - großartig/ voller Vorfreude auf das, was kommen mag ... (fantastic/ a thrill of anticipation of what lay before us ...)


 PLOT -- Die Handlung spiegelt die Ereignisse wieder, die der Autor seinem Werk zu Grunde legt. Insgesamt gibt es fünf wesentliche Grundgedanken: (The plot is how the author arranges events to develop his basic idea; there are five essential parts of plot:)

a) Einleitung (Introduction) - Der Teil der Kurzgeschichte, in dem die Charaktere und das Setting beschrieben werden. (The beginning where the characters and the setting is revealed.)

"London Calling!" Mit diesen Worten beginnen die britischen Kult-Punk-Rocker THE CLASH einen ihrer größten Hits. Fast genau vor 10 Jahren brach ich mit dem Abi in der Tasche und genau jener Liedzeile Joe Strummers auf den Lippen in die britische Metropole auf, um dort mein Studium zu beginnen. Seitdem lässt mich diese Stadt nicht mehr los ... höchste Zeit also nun, da ich mittlerweile die Seiten getauscht habe, meinen Schülern diese pulsierende und weltoffene Großstadt - von der sie bisher meist nur aus dem Schulunterricht gehört hatten - mit meinen Kollegen näher zu zeigen.
Die Aufregung am Abreisetag war groß, immerhin waren die meisten Kollegiaten bisher weder mit "nur" 20 kg Gepäck unterwegs, noch jemals zuvor geflogen. Nachdem wir einige Schüler kurz nach Start unseres Flugzeuges beruhigen konnten, dass wir, trotz des leichten Wackelns, nicht abstürzen, verging die Zeit sehr schnell, so dass wir beim Landeanflug auf Londons Flughafen Gatwick in der Abenddämmerung bereits die ersten Blicke auf die Skyline erhaschen konnten. Dass London, was die Entfernungen angeht, nicht mit Feuchtwangen zu vergleichen ist, zeigte sich, als wir uns vom Flughafen zu unserer Jugendherberge, dem Clink 78 in den Norden Londons aufmachten. "Herr Schiering, sin wir im richtigen Zug? Boah ey, wir fahren ja scho ewig ...". Doch letztlich erreichten wir alle, wenn auch etwas müde, sicher und zielstrebig unser Hostel nahe dem Verkehrsknotenpunkt King's Cross im Herzen Londons. Unsere Unterkunft war bis 1997 ein Gerichtsgebäude, das im Jahr 2007 zum Hostel umgebaut wurde und so die Anklagebänke in Sitzgelegenheiten und die ehemaligen Zellen in Zimmer umfunktioniert wurde, was unsere Zimmergröße erklärte. Eben in diesem Gebäude fanden sich 1978 auch die Mitglieder der britischen Musiker THE CLASH ein, allerdings nicht wie wir als Touristen, sondern als Angeklagte. So schließt sich der Kreis ... London, we are here ...

b)  Steigende Handlung (Rising Action) - In diesem Abschnitt der Kurzgeschichte entsteht (meist) ein Konflikt; bei uns zum Glück nicht! (This is where the events in the story become complicated and the conflict in the story is revealed (events between the introduction and climax))

Nach einer kurzen ersten Nacht sahen die ersten Schüler beim Frühstück noch etwas zerknautscht und enttäuscht aus. Das änderte sich jedoch; frisch gestärkt, u.a. durch das aus Deutschland mitgebrachte Nutella, machten wir uns am Vormittag mit der Londoner U-Bahn (von den Londoner auch liebevoll Tube - die Röhre genannt) auf ins Stadtzentrum, wo wir in kleinen Gruppen zu Fuß die Stadt erkundeten. Tower of London, Tower Bridge, Hays Gallery, Tate Modern, London Eye, London Bridge, Houses of Parliament, Piccadilly Circus, Southwark Cathedral, Westminster Abbey und und und ... ein Highlight jagte das Nächste, so dass die Stunden wie im Zeitraffer vergingen.
Nach einer Erholungspause in der Jugendherberge konnten die Schüler, wie auch an den kommenden Tagen ihren Abend selbst gestalten. Ein Teil machte die Innenstadt bei Nacht unsicher, andere schlossen sich uns Lehrkräften an, um China Town kulinarisch zu erkunden und wieder andere ließen die vielseitigen Eindrücke des Tages bei einem gemütlichen Bier in einem der zahlreichen Pubs noch einmal Revue passieren. Ja, ja, London ist schon ne schöne Stadt ...

Tag 3: Am Vormittag besuchten wir gemeinsam den Tower of London, eines von Londons ältesten Wahrzeichen, das im Laufe der Jahrhunderte nicht nur als königliche Burg und Gefängnis, sondern sogar als Zoo benutzt wurde und seit 1988 zum Weltkulturerbe zählt. Neben den berühmten Kronjuwelen, die von den traditionell gekleideten Beefeatern bewacht werden, erfährt man in den alten Gemäuern auch viel über die englische Geschichte.
Den wunderbar sonnigen Nachmittag konnten die Schüler je nach Vorliebe verbringen. Vor allem die Schülerinnen machten sich in die Oxford Street auf, um ihrem Hobby, dem Shoppen, zu frönen. Andere besuchten das weltbekannte Wachsfiguren Kabinett Madame Tussauds, gruselten sich in den alten Kellergewölben Londons, dem London Dungeon, oder genossen die Sonnenstrahlen in einem der vielen grünen Lungen Londons.

St. Pauls, das wir am folgenden Tag gemeinsam besuchten, zählt persönlich zu meinen Lieblingsorten in London. Auch wenn auf dem Weg bis in die Kuppel der Kathedrale zahlreiche Treppen überwunden werden müssen und man schwindelfrei sein sollte, entschädigt der unglaubliche Ausblick über ganz London den Aufstieg. Da wir an diesem Tag erneut traumhaftes Wetter hatten, konnten wir sogar bis in die Docklands, dem britischen Finanzzentrum schauen, die unser nächster Stop werden sollten. Mit der Docklands Light Railway fuhren wir nach Canary Wharf, wo wir eine kurze Mittagspause einlegten, bevor wir "unter der Themse durchfuhren," um am Südufer Greenwich und den Royal Observatory Park zu erkunden. Vom königlichen Observatorium aus hat man einen grandiosen Blick, nicht nur auf das Bankenviertel mit seinen Wolkenkratzern, sondern auch auf die künftigen Sportstätten für die Olympiade 2012. Dabei verloren wir die Zeit aus den Augen, so dass wir glatt unser Boot verpassten. In einer Großstadt wie London ist das jedoch kein Problem, da wir einfach auf den nächsten Thames Clipper warteten, der dann letztlich doch mit uns flussaufwärts bis zu den Houses of Parliament fuhr und uns London einmal von einer ganz anderen Seite zeigte. Kaum in Westminster angekommen, verabschiedeten sich auch schon einige fussballbegeisterte Kollegiaten, um einmal echtes englisches Fußballfeeling beim Premier League Club FC Fulham zu erleben. Nahezu alle anderen entschieden sich für die Stadtführung der etwas anderen Art und begaben sich auf die Spuren des Serienkillers Jack the Ripper in das East End von London.

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c) Höhepunkt (Climax) - Hierunter versteht man den Höhepunkt oder auch Wendepunkt in einer Kurzgeschichte. Der Leser fragt sich, was noch geschehen wird. (This is the highest point of interest and the turning point of the story.  The reader wonders what will happen next?)

Am Freitag durften die Schüler den gesamten Tag nach ihren Wünschen gestalten, so dass sie genügend Zeit hatten, die Plätze und Sehenswürdigkeiten zu besuchen, die sie persönlich interessierten. Ein "Flug" mit dem London Eye, ein Besuch des London Aquariums, des Parlaments oder einer der zahlreichen Museen ... die Auswahl an Möglichkeiten war groß. Am Abend stand für viele ein Highlight der Abschlussfahrt an: die Musicals König der Löwen und We will rock you im West End Londons, der Theater- und Amüsiermeile.
Can it get any better?

d) Fallende Handlung (Falling action) - Der Leser weiß was passiert ist und ob der Konflikt gelöst werden konnte. (The reader knows what has happened next and if the conflict was resolved or not (events between climax and denouement))

Am sechsten Tag statteten wir dem ältesten Lebensmittelmarkt Londons, dem Borough Market, nahe der London Bridge einen Besuch ab. Hier reiht sich ein Stand mit kulinarischen Leckereien an den nächsten und das Beste ist: überall kann man probieren. Mit vollen Bäuchen und den leckeren Cookies als Wegzehrung im Gepäck, fuhr ein Teil nach Spitalfields in die Brick Lane, die bei den Einheimischen wegen der vielen Curry Restaurants, indischen Geschäften und der größten Moschee Londons auch Banglatown genannt wird. Die andere Hälfte besuchte Camden mit seinen zahlreichen Souvenir- Second-Hand- und Musikläden.
Um die wunderschöne Fahrt an unserem letzten Abend in London ausklingen zu lassen, aßen wir gemeinsam im Vapiano zu Abend und machten uns anschließend in das altehrwürdige Pub THE ANCHOR auf, wo wir noch einmal das englische Lebensgefühl bei Guiness, Cider und ein paar Tüten Salt and Vinegar Crisps genossen.
Is it really already over? - Not yet ...
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e) Ende (Denouement)

Da unser Flug erst am frühen Abend zurück nach Nürnberg ging, nutzten wir den Vormittag, um uns auf die Spuren des berühmtesten englischen Schriftstellers in das Globe Theatre am Themseufer zu machen. Im Shakespeare's Globe besuchten wir zunächst die Dauerausstellung und wurden anschließend noch in die galleries des Theaters geführt. Jeder, der die Sitcom "How I met your mother" kennt, fiel sofort auf, dass unser Guide eine verblüffende Ähnlichkeit mit Barney Stinson hatte, was die Führung sehr amüsant machte. Danach hatten wir noch ein paar Stunden Zeit, bevor wir um fünfzehn Uhr vom Clink 78 wieder in den Süden Londons, nach Gatwick aufbrachen. Obwohl wir dabei einige Hindernisse zu überwinden hatten und sogar einige Schüler in der Flughafenbahn kurzfristig verloren, schafften es dennoch alle Reisenden rechtzeitig, die Air Berlin Maschine nach Nürnberg zu boarden, von wo wir sicher mit dem Bus direkt nach Feuchtwangen gebracht wurden.


Ž CHARAKTERE (CHARACTER) --

Ø  die Lehrer: Frau Schmidt, Frau Kamm, Frau Korzeniowski, Frau Kubin, Herr Röttinger und natürlich ich

Ø  die Schüler: Marina, Daniel, Nico, Lena, Christina, Ina, Franziska, Sabrina, Jessica, , Lena, Tim, Jonas, Verena, Nick, Sabrina, Florian, Dennis, Daniela, Susanne, Anna, Julia, Frieder, Anja, Iris, Hannah, Julia, Kevin, Florian, Veronica, Sarah, Patrick, Florian, Theo, Alexander, Corinna, Tugba, Kai, Reneta, Laura, Christian, Jakob, Laura, Lukas, Laura, Marcel, Theresa, Michael, Miriam, Theresa, Verena, Christoph, Lisa, Lena, Nadine, Marcel, Oliver, Linda, André


An dieser Stelle muss ich euch noch einmal alle wirklich loben. Ihr wart immer zuverlässig, pünktlich und habt uns allen die Fahrt versüßt. Solch eine nette Reisegruppe findet sich nicht all zu oft. VIELEN DANK ...